Der Broadway Tower zählt zu den charmantesten und zugleich markantesten Aussichtspunkten in den englischen Cotswolds. Mit seiner außergewöhnlichen Lage auf dem Beacon Hill, dem zweithöchsten Punkt der Cotswolds, bietet der Turm einen weiten Rundumblick über die umliegende Landschaft – an klaren Tagen bis zu 16 verschiedene Grafschaften.
Der Turm wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom bekannten Landschaftsarchitekten Capability Brown entworfen und 1798 im neugotischen Stil errichtet. Auftraggeberin war Lady Coventry, die wissen wollte, ob man von ihrem Haus in Worcester aus einen Turm auf dem Beacon Hill sehen könne. Das Ergebnis war ein 20 Meter hoher Aussichtsturm, der heute wie ein Märchenschloss wirkt – romantisch, historisch und voller Atmosphäre.
Trotz seiner überschaubaren Größe hat der Broadway Tower eine bewegte Geschichte. Im Laufe der Zeit diente er unter anderem als Jagdhütte, Zufluchtsort für Künstler und sogar als Beobachtungsposten während des Kalten Krieges. Im 19. Jahrhundert nutzte ihn der berühmte Designer William Morris als Rückzugsort. Inspiriert von der umliegenden Natur, spielte der Turm eine Rolle in seiner Arts-and-Crafts-Bewegung, die sich gegen industrielle Massenproduktion richtete.
Rund um den Tower laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die Natur zu erkunden. Egal ob ihr eine kurze Spazierroute oder eine ausgedehnte Tagestour sucht, hier findet ihr genau das Richtige. Die Wege führen euch durch alte Wälder, vorbei an Schafweiden und durch historische Ortschaften mit ihren typischen Steinhäusern. Wer gerne fotografiert, wird hier viele Motive finden. Achtet auch auf die kleinen Details am Wegesrand wie wilde Blumen oder jahrhundertealte Mauern. Direkt am Tower gibt es auch Rotwild, welchem Ihr hautnah begegnen werdet!

Rund um den Tower findet ihr mehrere gemütliche Cafés, in denen ihr euch stärken könnt. Ob ein frisch gebrühter Kaffee, ein warmes Stück Apfelkuchen oder ein klassischer Cream Tea mit Scones und Clotted Cream, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Cafés haben zudem kleine Gärten oder Terrassen mit Blick auf die Umgebung, sodass ihr die Ruhe und das Panorama weiter genießen könnt. In direkter Nähe des Turms befinden sich zwei Cafés und zwei große Parkplätze.
Kommt gerne früh, solange der Andrang noch nicht so groß ist, man kann so die Natur und die Ruhe viel besser genießen und bekommt auch noch einen Platz im Café. Bei uns war das Wetter leider nicht so gut, ansonsten wären wir gerne auf der Terrasse gesessen!


Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, da die Wege teilweise über Wiesen führen und wenn ihr nicht gerade ein einem warmen Sommertag da seid, eure Schuhe nass und schmutzig werden könnten.
Hunde dürfen mit auf das Gelände, allerdings nicht in den Turm selbst… solltet ihr euch, da ihr einen Hund dabei habt entscheiden nicht auf den Turm zu gehen, ist das Ticket deutlich billiger. Ihr könnt dann bis zum Turmeingang auf das Gelände.
